Also eins müssen wir jetzt schon mal sagen: So einen ersten Arbeitstag durften wir, Diego und Christian, in unserem Leben noch nie genießen und werden ihn so schnell auch nicht mehr vergessen.

Nachdem wir unsere virtuellen Vorstellungsgespräche erfolgreich geführt hatten und die Tinte auf dem Arbeitsvertrag trocken war, war trotz der guten Gespräche ein etwas komisches Gefühl bei der Sache. „Eigentlich kenn’ ich die Leute doch gar nicht so richtig… also nur so aus’m Computer.“, waren nur einer von vielen Gedanken, die uns durch den Kopf gingen.

Umso verwunderter waren wir, als Stefan uns einige Tage vor Arbeitsbeginn kontaktierte und meinte, dass er eine erste Aufgabe für uns hätte, damit der Start bei der bmp gut abläuft. „Das fängt ja gut an…“, dachten wir uns. Schon einmal Arbeit verteilen, obwohl wir noch nicht einmal angefangen haben. Aber als Stefan dann erwähnte, dass wir einen Wanderausflug in die Berge organisieren sollten, damit wir uns trotz Corona besser kennenlernen können, machte sich bei uns ein großes Grinsen breit.

Gemacht, getan, saßen wir schon in den Autos mit Stefan und Alex und fuhren nach Oberstdorf im Allgäu. Nach einem kurzen Kennenlernen am Parkplatz ging es dann direkt los ins Trettachtal. Der Weg führte uns zunächst an der Trettach entlang, vorbei an saftig grünen Weiden mit Blick auf die Allgäuer Alpen. Die ersten Sonnenstrahlen spitzelten über die Berge und die frische Bergluft wehte uns um die Nase.

Nachdem wir uns eingelaufen hatten, wollten wir möglichst schnell die Touristenmassen hinter uns lassen, die aufgrund von Corona in Oberstdorf nicht unbedingt weniger geworden sind. Entsprechend sind wir in ein kleines Tal namens Dietersbach abgebogen. Dort waren wir komplett alleine und konnten die Natur in vollen Zügen genießen.

Zum Anschwitzen ging’s hoch durch den Hölltobel, eine kleine, aber wilde Schlucht mit einigen schönen Aussichtspunkten zum Verschnaufen. Nach den ersten Höhenmetern erreichten wir dann ein circa 800 Jahre altes Bergbauerndorf mit authentischen Hütten, viel Geschichte und einem sensationellen Ausblick auf Oberstdorf und Umgebung.

Dann war erstmal Schluss mit lustig. Ab da ging es nämlich dann doch etwas steiler nach oben zu unserem Ziel, dem Hahnenkopf. Durch verwurzelte Wege und bunte Bergwiesen erreichten wir nach eineinhalb Stunden das Gipfelkreuz, wo eine richtige Wilderer-Brotzeit auf uns wartete.

Würziger Hirschschinken, knackige Rehbeißer und verschiedene Käsesorten aus den hiesigen Sennereien gaben uns die nötige ENERGIE für den Rückweg. Spätestens hier war das Eis gebrochen und Stefan und Alex plauderten fleißig aus dem bmp-Nähkästchen.

Nach der kurzen, aber informativen Verschnaufpause liefen wir weiter, um über die Lugenalpe ins Oytal zu gelangen. Pünktlich zum Regenschauer sind wir dann auch am frühen Nachmittag im Oytalhaus angekommen, wo das wohlverdiente Weizen auf uns wartete (natürlich alkoholfrei).

Aber so ein Weißbier kann schon auch sauber im Magen liegen und nach Wandern war es uns danach eigentlich nicht mehr. Aber wir haben natürlich, wie es sich bei der bmp gehört, mit WEITBLICK geplant und deswegen sind wir, als sich die Regenwolken verzogen hatten, mit Berg-Tretrollern die letzten 8 Kilometer auf der Straße aus dem Oytal herausgefahren und hatten so nochmals ein actiongeladenes Highlight zum Abschluss.

Spätestens nach diesem Tag in den Bergen sind wir fest davon ÜBERZEUGT, dass die bmp, die richtige Wahl für uns war. Jetzt, einige Wochen nach diesem Tag, sitzen wir hier und schreiben diesen Text, zwar im Homeoffice, aber dennoch mit einem guten Bauchgefühl für die Zukunft.

Wir wollen uns jetzt zwar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und die Werte der bmp umschreiben, aber sind uns sicher, dass wir nicht nur ein PARTNERSCHAFTLICHES, sondern eher ein FREUNDSCHAFTLICHES Miteinander mit euch pflegen möchten. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen.

Vielen Dank, dass ihr uns den Einstieg so leicht gemacht habt!
Diego + Christian